Letzte Aktualisierung: 06.06.09 – 21:50

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KDE 3 -> KDE4
Hier eine Liste mit Programmen, die in KDE4 anders heißen oder noch nicht portiert wurden. Bei den noch nicht portierten Progammen laufen die KDE3-Versionen dann aber noch. Diese werden leider nach und nach aus debian/unstable verschwinden. Einige sind jetzt schon nur aus debian/testing zu bekommen.
- KPDF/KGhostview -> Okular
- Konqueror als Dateimanager -> Dolphin (Konqueror ist immer noch der Standard-Web-Browser.)
- Kicker -> Panel / Kontrollleiste (kommt mit Plasma. Kein extra Paket.)
- Kaffeine -> Noch nicht für KDE4 verfügbar. Mit KDE4 kommt der sehr minimalistische “Dragon Player”. SMplayer und VLC haben beide aber schicke QT4-Oberflächen.
- Codeine -> Dragon Player
- kio-apt -> Gibt es nicht mehr. Mit packagesearch ist allerdings eine QT4-Oberfläche zum Durchsuchen der Paketdatenbank in debian/unstable.
- KBluetooth -> Noch nicht für KDE4 verfügbar. Die KDE3-Version funktioniert teilweise noch (bluetooth:/ ist kaputt, Dateien versenden geht aber).
- K3B -> Noch nicht für KDE4 verfügbar. Die KDE3-Version funktioniert aber prima.
- Konversation -> Noch nicht für KDE4 verfügbar (Preview-Version in debian/experimental). Ein guter alternativer IRC-Client in QT4 ist quassel.
- Katapult -> Nicht für KDE4 verfügbar. Krunner (alt + f2) bietet die meisten Funktionen aus Katapult (und viele andere, die Katapult nicht hatte).
- Kontrollzentrum / KControl -> Systemeinstellungen / systemsettings
- Klickety -> Gibt es nicht mehr. KDiamond ist so ähnlich.
- KSokoban -> Gibt es nicht mehr. KAtomic ist so ähnlich.
- KPager -> Nicht für KDE4 verfügbar.
- KPowersave -> PowerDevil (KPowersave funktioniert auch noch. PowerDevil hat noch einige Bugs)
- Korn -> Nicht für KDE4 verfügbar.
- Kandy -> Nicht für KDE4 verfügbar.
- KSVG -> Nicht für KDE4 verfügbar (SVG wird in KDE generell unterstützt. Daher ist KSVG überflüssig.)
- aRts -> Phonon
- KArm -> KTimetracker
- Kooka -> Noch nicht für KDE4 verfügbar. Scannen ist über KolourPaint (im Paket kolourpaint4) oder KOffice möglich. KDE3-Version von Kooka aus debian/testing funktioniert auch noch.
- Infozentrum / KInfocenter -> Ist jetzt in einen eigenen Paket kinfocenter.
- KHelpcenter / Hilfe -> Das Paket hieß früher khelpcenter und jetzt khelpcenter4.
- KMoon -> Luna-Widget (im Paket plasma-widgets-addons)
- Quanta Plus -> Nocht nicht für KDE4 verfügbar.
- kshutdown -> seit dem 27.04.09 ist eine KDE4-Version in debian/unstable
K-Menu
- Klassicher Menüstil: Wenn man das neue Menü nicht mag, kann man per Rechtsklick auf das K-Symbol zum klassischen Aussehen wechseln.
- Das neue Menü (Kickoff) wird sehr viel benutzbarer, wenn man seiner Lieblingsprogramme zu den Favoriten hinzufügt und die eingebaute Suchleiste verwendet.
- Ein weiteres alternatives Menü ist im Paket plasma-widget-lancelot verfügbar.
- Das Benutzen des Menüs ist so gut wie überflüssig, wenn man Krunner (alt + f2) verwendet. Krunner lässt sich über das Schraubenschlüssel-Symbol konfigurieren. Es kann sehr viel mehr als nur Programme starten. Das Symbol daneben startet einen Task-Manager, ähnlich wie htop in der Konsole oder der Task-Manager in Windows.
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- Widgets lassen sich über das Symbol in der oberen rechten Ecke hinzufügen und entsperren. Dann können sie verschoben, vergrößert, entfernt werden usw.
- Viele Einstellungen, die früher im Kontrollzentrum waren, befinden sich jetzt sozusagen “vor Ort”. Alle Elemente des Desktops sind Widgets, auch die einzelnen Bereiche der Taskleiste (Panel) und das Panel selbst. Man konfiguriert ein Widget entweder, indem man es mit der rechten Maustaste anklickt und “einrichten” wählt oder (bei Widgets auf dem Desktop) das Schraubenschlüsselsymbol wählt. Die Leiste mit den Symbolen erscheint, wenn man bei entsperrten Widgets mit der Maus über das Widget fährt.
- Widgets lassen sich (bei entsperrten Widgets) vom Panel auf den Desktop ziehen und umgekehrt.
- Mehr Widgets und Themes sind über zusätzliche Pakete in Debian einfach zu bekommen.
- Auf jeden Fall installieren würde ich plasma-widgets-addons und plasma-widgets-workspace. Sie enthalten grundlegende Sachen wie das “Arbeitsfläche anzeigen”-Widget.
- Ein schöneres Wetter-Widget gibt es in plasma-widget-weather. Vielleicht bringt es ja auch schöneres Wetter
- Für Benutzer von KTorrent gibt es plasma-widget-ktorrent.
- Google-Gadgets lassen sich auch nutzen. Dazu braucht man plasma-scriptengine-googlegadgets und die google-gadgets-* Pakete.
- Das Widget “Geräteüberwachung” ist sehr zu empfehlen. Es ermöglicht einfaches Mounten und sicheres Entfernen von USB-Sticks und anderen Speichermedien.
- Zusätzliche Themes für Plasma (d.h andere Designs für die Widgets) sind in plasma-desktopthemes-artwork. Sie können über die “Einstellungen zum Erscheinungsbild” (wo auch das Hintergrundbild festgelegt wird) ausgewählt werden.
Widgets aus Ordnern, Dateien und Verknüpfungen
- Man kann per Drag & Drop aus vielen Dateitypen Widgets im Panel oder auf dem Desktop erzeugen.
- Widgets müssen dazu entsperrt sein.
- Man navigiert mit Dolphin zu der gewünschten Datei, dem Ordner oder der Verknüpfung (.dekstop-Datei) und zieht sie in das Panel bzw. auf den Desktop. Hier ein Beispiel anhand eines Ordners, der als Schnellstarter im Panel erscheinen soll:
- Für manche Dateitypen (wie auch für den Ordner oben) stehen mehrere Optionen zur Verfügung. So kann ein Bild z.B. als Symbol oder “Bilderrahmen” (d.h. das Bild wird direkt angezeigt) hinzugefügt werden. Hier einige Beispiele:
- In einem Ordner befinden sich eine Textdatei, eine HTML-Datei, eine Verknüpfung zu einem Programm, eine Verknüpfung zu einer URL und ein Bild.
- Die Textdatei, die Verknüpfung zu dem Programm und die Verknüpfung zu der URL werden zu Symbolen, die beim Anklicken die entsprechenden Sachen öffnen. Die HTML-Datei habe ich als “Web-Browser” hinzugefügt. Beim Anklicken öffnet sich ein Minibrowser mit dem Inhalt der Datei. Das Bild habe ich als “Bilderahmen” hinzugefügt. Dadurch wird es direkt angezeigt und ist keine Verknüpfung zu dem Bild. Sowohl Bilder, als auch HTML-Dateien können auch als Symbol hinzugefügt werden.
- Und so sehen die Sachen als Widgets auf dem Desktop aus:
Panels (Kontrollleisten)
- Panels lassen sich konfigurieren, indem man bei entsperrten Widgets unten rechts auf das Cashew-Symbol klickt.
- In der dann aufklappenden Leiste finden sich Knöpfe zum Verschieben des Panel, Ändern der Höhe und Hinzufügen und Entsperren von Widgets. Unter “weitere Einstellungen” befinden sich Optionen zur Ausrichtung und Sichtbarkeit des Panels. Die Breite kann mit den kleinen Pfeilsymbolen links und rechts am Panel eingestellt werden.
- Wenn die Leiste für die Einstellungen des Panels aktiv ist können auch die Widgets im Panel verschoben werden. Fährt man mit der Maus über ein Widget, sollte der Mauszeiger zu einem Kreuz werden. Mit einem Klick hebt man das Widget sozusagen auf. Mit einem zweiten Klick platziert man es an der gewünschten Stelle im Panel.
- Man kann Verknüpfungen zu Programmen im Panel oder auf dem Desktop erstellen, indem man das gewünschte Programm vom K-Menu (Kickoff) in das Panel oder auf den Desktop zieht. Dazu müssen die Widgets entsperrt sein. Alternativ kann man das Programm-Symbol in in Kickoff auch mit der rechten Maustaste anklicken und dort die entsprechende Option wählen.
- Es ist auch möglich mehrere Kontrollleisten zu haben. Dazu muss man die Widgets entsperren und mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Arbeitsfläche klicken. Dort kann man dann “Kontrollleiste hinzufügen” auswählen. So kann man auch ein neues Panel anlegen, sollte man es mal versehentlich entfernt haben.
Aktivitäten
- Aktivitäten sind neu in KDE4 und noch nicht ganz ausgereift. Die folgenden Tipps sind also mit Vorsicht zu genießen!
- Eine Aktivität besteht, grob gesagt, aus einem Hintergrundbild und beliebig vielen Widgets.
- Panels und Fenster werden auf allen Aktivitäten gleich angezeigt.
- Der mitgelieferte Desktop ist eine Aktivität vom Typ “Arbeitsfläche”. Man kann zusätzliche Aktivitäten über das Cashew-Symbol in der oberen rechten Ecke hinzufügen. Dazu muss man dort zuerst “verkleinern” wählen. In der Übersicht kann man dann auf “Aktivität hinzufügen” klicken und über “vergrößern” in die neue Aktivität wechseln.
- Neben dem Typ “Arbeitsfläche” gibt es noch “Ordner-Ansicht”. Dieser Typ erinnert stark an einen klassischen Desktop, wie z.B. in KDE 3.5. Im Hintergrund befinden sich Symbole, die den Inhalt von
~/Desktop(man kann auch einen anderen Ordner einstellen) widerspiegeln. - Das Verkleinern und Vergrößern zum Wechseln der Arbeitsfläche ist mühsam. Leichter geht es über das Widget “Aktivitätsleiste”. Da dieses relativ viel Platz braucht, bringt man es am besten in einem zusätzlichem Panel unter und erlaubt es Fenstern das neue Panel zu überdecken (siehe Panels).
- Die Effekte können in den Systemeinstellungen (systemsettings) unter “Arbeitsfläche” aktiviert werden.
- Dazu muss entweder Composite über OpenGL (z.B. NVidia) oder XRender (z.b. einige SIS-Grafikchips) unterstützt werden. Unter “Erweitert” kann der Composit-Typ ausgewählt und konfiguriert werden. Vorher sollte man sicherstellen, dass man Composite in Xorg auch wirklich aktiviert hat.
- Unter “Alle Effekte” können die einzelnen Effekte an- und abgeschaltet und konfiguriert werden.
- Beispiele für Effekte:
Sonstiges
- Video: Aaron Seigo erklärt Plasma in KDE 4.2 (Sprache: Englisch, Dauer: ~10 Minuten)
- qt4-qtconfig: In diesem Paket befindet sich
qtconfig-qt4, ein Programm um das Aussehen von Programmen einzustellen, die zwar QT4 benutzen, aber nicht Teil von KDE sind. Der VLC media player ist ein Beispiel. Wählt man inqtconfig-qt4den gleichen “GUI Style” wie in den Systemeinstellungen (üblicherweise Oxygen), integrieren sich QT4-Anwendungen perfekt in den Desktop. - gtk-qt-engine-kde4: Achtung! Dieses Paket ist noch nicht in debian/unstable, kann aber aus debian/experimental installiert werden. Mit diesem Paket bekommt man Einstellungsmöglichkeiten für das Aussehen von GTK-Programmem in den Systemeinstellungen. Allerdings werden noch nicht alle KDE4-Einstellungen richtig für GTK-Programme übernommen und die Ergebnisse sehen nicht immer wirklich gut aus. Für GIMP und Iceweasel klappt es schon recht gut.
Bugs und Stolperfallen
- Das K-Menü und und andere Popup-Fenster lassen sich nur schließen, indem man erneut auf das Symbol im Panel klickt. Ein Klick auf einen leeren Bereich des Desktops funktioniert nicht. (mit KDE 4.2.4 behoben)
- Das neue Benachrichtungssymbol im Systray blendet Nachrichten nach einigen Sekunden aus. Man kann sie über einen Klick auf das kleine (i)-Symbol wieder anzeigen. Besonders bei Kopier- oder Verschiebvorgängen kann dies aber verwirrend sein. Man denkt, der Kopiervorgang wäre abgeschlossen, dabei hat sich nur die Verlaufsanzeige versteckt.
- Das Kalender-Widget bringt Plasma dazu 100% CPU-Last zu erzeugen, also besser nicht benutzen. (mit KDE 4.2.4 behoben)
- KPackage ist unbenutzbar. Man sollte es unter sidux sowieso nicht verwenden. (thx HeinzDo)
- KNemo ist kein Dienst mehr, sondern ein ganz normales Programm. Davon abgesehen funktioniert es wie gewohnt und sollte bei Updates von KDE3 aus auch erhalten bleiben. (thx HeinzDo)
- Einige alte KDE3-Programme vermissen ihre Sounds, da diese nicht in KDE4 enthalten sind. Hier kann es helfen, die Sounds vor dem Update (oder nachher aus älteren Paketen) von
/usr/share/soundsnach~/.soundszu kopieren. (thx vedawalter) - Systemeinstellungen (Systemsettings) als root: Über eine Konsole entweder
/usr/lib/kde4/libexec/kdesu systemsettingsodersux dbus-launch systemsettings
- Phonon: Um in KDE4 Sound zu bekommen muss Phonon richtig eingestellt sein. Hier funktioniert das Xine-Backend am besten. Es befindet sich im Paket phonon-backend-xine und kann über Systemeinstellungen -> Multimedia konfiguiert werden. Xine sollte in der Liste der Backends ganz oben stehen.
- Das BBall-Widget ist wegen eines Fehlers unsichtbar. Man kann es über das Minus-Symbol in der Widget-Liste entfernen.
Diese Listen werden ständig erweitert und überarbeitet. Es lohnt sich also zur Zeit öfter mal vorbeizuschauen.
















































